Unser Schulethos

Hinweis:
Unser Schulethos wird derzeit in einem Arbeitskreis aus Schüler/-innen, Eltern und Lehrkräften fortgeschrieben und neu aufgelegt. (Stand: 15.01.2018)

Schulvereinbarung zur Stärkung des Schulethos' am Gymnasium Dorfen

Wir möchten mit dieser Schulvereinbarung einen für alle Beteiligten verbindlichen Orientierungsrahmen für einen wertschätzenden Umgang miteinander schaffen. Die Vereinbarung wurde vom Kollegium, der Schulleitung, dem Elternbeirat und der SMV erarbeitet. Sie wurde im Jahr 2009 zuletzt fortgeschrieben und feierlich in der Schulfamilie eingeführt.

I. Voraussetzungen für gute Schule und guten Unterricht

  1. Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte des Gymnasiums Dorfen fühlen sich gemeinsam für das Gelingen von Schule verantwortlich und sind sich dieser Verantwortung auch nach außen bewusst.
  2. Wir begegnen einander mit Achtung, Anerkennung und Toleranz.
  3. Unser Umgang miteinander ist durch einen ruhigen, freundlichen Umgangston, das Bemühen um offene, ehrliche Kommunikation und Höflichkeit bestimmt.
  4. An unserer Schule dulden wir weder sprachliche noch körperliche Gewalt. Konflikte versuchen wir deshalb gewalt- und niederlagenfrei zu lösen.
  5. Wir bemühen uns um ein Schulklima, das von Verantwortung, gegenseitiger Rücksichtnahme und Unterstützung geprägt ist. So wird das menschliche Miteinander, das Lernen, Lehren und Erziehen für alle Beteiligten leichter.

II. Aufgaben von Lehrkräften, Schüler/-innen und Eltern

  1. Lehrkräfte, Schüler/-innen und Eltern tragen auf unterschiedliche Weise zum Gelingen von Schule bei:
    die Lehrkräfte,
    • indem sie ihre Aufgaben gewissenhaft erfüllen,
    • die SchülerInnen bestmöglich fördern und sich selbst als Lernende verstehen;
    die Schüler/-innen,
    • indem sie ihr Wissen und Können mehren,
    • ihr Lernen zunehmend selbst bestimmen und
    • zu einer offenen, sich selbst fordernden Lernhaltung finden;
    die Eltern,
    • indem sie ihrer Tochter oder ihrem Sohn Rückhalt geben,
    • sie/ihn unterstützend begleiten, ihr/ihm angemessenen Freiraum geben und
    • indem sie Bemühungen der Lehrkräfte unterstützen und mittragen.
  2. Ein guter, erfolgreicher Unterricht setzt gewissenhafte Vorbereitung voraus:
    • Sache der Lehrkraft ist es, einen interessanten und lehrreichen Unterricht zu planen und durchzuführen.
    • Sache des Schülers und der Schülerin ist es, die geforderten Vorarbeiten und die nötigen Hilfsmittel bereitzuhalten und aktiv am Gelingen des Unterrichts mitzuwirken. Dies gilt auch für Vertretungsstunden.
    • Sache der Eltern ist es, darauf zu achten, dass die Schüler/-innen ihre häuslichen Arbeiten gewissenhaft erledigen, über das notwendige Arbeitsmaterial, einen Arbeitsplatz und genügend Arbeitszeit zu Hause verfügen sowie regelmäßig, pünktlich und gut vorbereitet im Unterricht erscheinen.
  3. Können Schüler/-innen nicht am Unterricht teilnehmen oder vereinbarte Termine nicht einhalten, ist eine rechtzeitige Entschuldigung notwendig und sie müssen den versäumten Stoff selbstständig nacharbeiten.
  4. Alle Beteiligten sind verantwortlich für Ordnung, Sauberkeit und einen respektvollen Umgang mit Sachwerten. Die Hausordnung muss eingehalten werden.

III. Grundsätze zum Umgang mit Verstößen gegen das Schulethos

  • Bei Konflikten und bei Verstößen gegen die Regelungen des Orientierungsrahmens, die beim Zusammenleben in der Schule auftreten können, soll über den Weg der Kommunikation Einsicht und Besserung erzielt werden.
  • Bei Konflikten zwischen SchülerInnen, Lehrkräften und Eltern sollte ein Gespräch zwischen den unmittelbar betroffenen Personen stattfinden. Falls keine Einigung erzielt werden kann, sollte eine von den Konfliktparteien akzeptierte Vertrauensperson als Mediator/-in hinzugezogen werden. Kann keine Verständigung erreicht werden, wird der Schulleiter eingeschaltet.
  • Auf Verstöße gegen die Regelungen unserer Schulvereinbarung folgen Reaktionen, die
    • die Entwicklung des Einzelnen fördern,
    • die Beteiligten zur Einsicht in den verursachten Schaden bewegen sollen und
    • es ermöglichen, eine Wiedergutmachung einzuleiten.
  • Wenn es die Situation erfordert, werden pädagogische Maßnahmen und Ordnungsmaßnahmen angewendet.

IV. In-Kraft-Treten der Schulvereinbarung und Kenntnisnahme

Diese Schulvereinbarung tritt aufgrund des Beschlusses des Schulforums in Kraft. Sie wird jedem/r Schüler/-in, den Eltern und den Lehrkräften des Gymnasiums ausgehändigt. Sie ist als Aushang in der Aula und in den Klassenzimmern allgemein zugänglich.

Zu Beginn eines jeden Schuljahres besprechen die Klassenleiter/-innen mit ihren Schüler/-innen gründlich und altersgerecht die Vereinbarung. Die Schüler/-innen und deren Erziehungsberechtigte sowie die Lehrkräfte sind aufgefordert, die Schulvereinbarung zur Kenntnis zu nehmen und ihren Teil zu deren Verwirklichung beizutragen.

Die Vereinbarung wurde vom Kollegium, der Schulleitung, dem Elternbeirat und der SMV im September 2002 erarbeitet und erstmals in Kraft gesetzt. Im Mai 2009 erfolgte die erneute Bestätigung ihrer Gültigkeit für unsere Schule.

Dorfen, im Mai 2009

Gerhard Motschmann
Oberstudiendirektor
Schulleitung

Lukas Runge
Schülersprecher
SMV

Rita Thalhammer
Vorsitzende
Elternbeirat

Roger Jopp
Vorsitzender
Personalrat

Schulethos 2009

Das Schulethos des Gymnasiums Dorfen zum Ausdrucken erhalten Sie als PDF-Dokument unter folgendem Link: