Am nächsten Tag begann das Programm mit einer Führung durch verschiedene Fakultäten der TUM, wobei die Parabelrutsche im Mathematikgebäude für uns das Highlight war. Anschließend hatten wir die Gelegenheit, gemeinsam mit den Studierenden in der Mensa der Universität Mittag zu essen.
Danach war es unsere Aufgabe, in acht gemischten Gruppen eine Kettenreaktion nach dem Prinzip von Rube Goldberg zu entwerfen und später den Lehrkräften zu präsentieren. Rube Goldberg war ein amerikanischer Cartoonist und Erfinder, der vor allem für seine Zeichnungen von unnötig komplexen Maschinen bekannt ist, die einfache Aufgaben auf möglichst umständliche Weise erfüllen. Da solche Konstruktionen keinen praktischen Nutzen haben und vor allem zur Unterhaltung dienen, bezeichnet man sie auch als physikalische Spielzeuge. Eine solche Maschine zu entwickeln, stellte sich als große Herausforderung heraus, da sie nur funktioniert, wenn alle Elemente der Kettenreaktion reibungslos ineinandergreifen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir einen sehr ereignisreichen Tag an der TU München erleben durften. Wir konnten die Universität besser kennenlernen und in der Zusammenarbeit mit den anderen Mädchen die Physik in Aktion sehen.